And all the air is filled with pleasant noise of waters.

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Jujas Besonders Gesunde Sportlernahrung (13)

(Lasagne sieht einfach auf jedem Foto aus wie ein Unfall.)

Disclaimer: hier entsteht eine vegetarische Mahlzeit. Denn grundsätzlich bin ich ja vegetarischen Mahlzeiten nicht abgeneigt, aber auf Diät bin ich mal auch nicht und wenn mir irgendwas quasi soßenfreies mit gänzlich unzerkochten Gemüseraspeln als vegetarische Lasagne angedreht wird, da wird meine nach geschmolzenem Käse dürstende Seele zornig. Es folgte die übliche Experimentierphase, sodass ich nun hier das präsentiere, was für mich eine veritable Veggielasagne (inklusive Suchtwirkung) ist. Setzt euch bequem hin, es dauert n bisschen:

Schritt 1: Beinahebolognese (a tribute to Kate Capsize)

  • 3 kleine Zwiebeln und 4 Zehen Knoblauch klein hacken und in Olivenöl anbraten
  • 3 große Möhren und 2 Stangen Sellerie sehr klein schnibbeln und auch mit anbraten.
  • Wenn alles an der Pfanne festzuwachsen droht, mit einem großzügigen Schwapp Rotwein ablöschen. Alles gar werden lassen, ggf. noch bisschen Wasser reinschütten.
  • 1 Dose stückige Tomaten (400g, am besten mit Kräutern)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Backkakao
  • und dazu noch mit etwas Salz, ordentlich Rosmarin und Oregano würzen und nochmal kurz aufkochen lassen
  • 2 große Handvoll Walnüsse grob hacken und mit an die Soße werfen
  • 20g Butter am Ende reinschmelzen, fertsch.

Schritt 2: Béchamel oder so

  • 60g Butter in einem Topf schmelzen
  • 2,5 gehäufte EL Mehl unterrühren
  • und ab da rühren wie irre, bis ungefähr ½l Milch mit im Topf ist.
  • Die Soße wird dicker, wenn die Milch aufkocht, also einfach mal aufkochen lassen (weiter rühren, halb wie irre reicht) und gucken, ob sie die richtige Konsistenz hat (dicke klebrige Lasagnesoße ftw!). Am Ende würzen mit ca. 1 TL Salz und bisschen Muskat.

Schritt 3: Zusammenbauen
Die Lasagneform (meine ist ca. 15x20x7cm groß, das reicht genau) einfetten, dann unten anfangen mit einer Schicht Beinahebolognese, dann Nudelplatten, Béchamel, wieder Nudelplatten, wiederholen bis Soße alle ist. Die oberste Schicht wird typischerweise ein Mischmasch aus beiden Soßenresten, belegt mit mindestens 150g Reibegouda. Nach Packungsanweisung der Nudelplatten im Ofen parken (meine brauchen nur 20min, yay), rausholen, freuen, vernichten. (Reicht für zwei sehr hungrige Menschen, oder drei, die Lasagne gar nicht sooo doll finden.)

Into My Arms

Heute: Wir kochen Grünkohl. 1.) Wir kaufen eine angemessene Menge Grünkohl. (Arme voll) “Könnt reichen.” 2.) Blattrippen raus, alles zerkleinern, kochendes Wasser drübergießen. (2 Schüsseln voll) “Wird doch schon übersichtlich.” 3.) 30 min dünsten. (1 Topf voll) “Yay, der Topfdeckel geht zu!” 4.) (2 kleine Portionen auf Tellern) “Essen fertig!! …Beeil dich, viel isses nich.”

…Muss noch jemand an den grünen Schleim aus “Calvin & Hobbes” denken?

Draußen (Dezember 2021)

So, Dezember, Jahr am Tiefpunkt, mindestens bezüglich des verfügbaren Tageslichts. Es war also oft dunkel, aber ab und zu hat’s doch geleuchtet. Ich denk mal, das ist dann auch das Ende der Draußen-Serie – ich hab mir wieder den Reflex antrainiert, eine Kamera einzupacken, aber zur hässlichen Pflicht soll’s ja auch nicht werden. Gibt bestimmt trotzdem immer mal ein paar schöne Fotos hier. Wenn wir was schönes sehen.