Tested For You: Yoga (3)

Der beste Vorturner steht jedenfalls schon fest.


Wildes Gedankenspiel: was würde man denn so anstellen, wenn man auf einmal unendlich viel Zeit hätte, gern mal was neues ausprobiert und außerdem in letzter Zeit mal öfter was kochen muss? Ich hab da was. Rotkohl. Gibt’s prima tiefgefroren, aber hey, kann man ja bestimmt auch selber machen, klingt im Kochbuch ganz einfach. Was das Kochbuch verschweigt, ist, welche Unzeit Rotkohl zum Garen braucht – ist also wie gemacht dafür, gleich mal ein paar Stunden Freizeit in Anspruch zu nehmen. Und das saisonal passende Abfallprodukt im wahrsten Sinne des Wortes sind schicke Ostereier in zartem Blau und kräftigem Orangebraun.

Da ausgeblasene Eier oben schwimmen, hilft es, sie vorm Präparieren mit Wasser volllaufen zu lassen, aber sorgt auch für ne ziemliche Sauerei auf dem Basteltisch. Ich hab dann noch zusätzlich einen Unterteller in den Topf versenkt, um die Eier etwas unter die Oberfläche zu ditschen. Einfach nur Färben ohne Blättchen und Zeug geht natürlich auch, sorgt aber für viel weniger Dramatik und Nervenabrieb. (Die Eier unten waren vorm Färben übrigens allesamt braunschalig, das ist also kein Hindernis.) Fröhliche Ostern!


Doch noch kein Saisonabschluss, doch nochmal raus. Der NikOLaus war in Kleinwelka, und zu diesem Wochenendausflug war ich ausgesprochen schnell rumzukriegen: wir laufen Sprints im Saurierpark (Saurierpark! Yaaay!), da geht’s nicht um Leistung (auch yay), denn teilweise sind Posten auf den Klettergerüsten und auf der Rutsche (jippie), und hinterher gibt’s Kuchen (grundsätzliches yay für OL).
Ich hatte also hohe Erwartungen, und sie wurden übertroffen – “Ich hab ja geahnt, dass du da Spaß hast, aber so viel Spaß…” Der Nikolaus persönlich startet das Rennen, ich kann halbwegs denken, überall stehen Saurier, die Kletterburgen sind riesig und machen auch großen Leuten Spaß, in der Röhrenrutsche zerquetsche ich zum Glück nicht das Glitzerkind vor mir, das Wetter ist angenehm schmuddelig und die finalen Kuchenstücke werden aufs Format einer anständigen Weihnachtskarte zugeschnitten – besser wird’s nicht! Zumindest diesjahr, man muss ja noch Pläne haben. Frohe Weihnachten!
