{"id":3792,"date":"2017-12-20T09:00:19","date_gmt":"2017-12-20T08:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/paintedhell.de\/blag2\/?p=3792"},"modified":"2025-10-09T15:08:05","modified_gmt":"2025-10-09T14:08:05","slug":"przepraszam-seems-to-be-the-hardest-word-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/paintedhell.de\/blag2\/?p=3792","title":{"rendered":"Przepraszam seems to be the hardest word (2)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/ral13.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"196\" class=\"frameless\" \/><\/p>\n<p>(Den ersten Teil gibt&#8217;s <a href=\"?p=3774\">hier<\/a>.)<\/p>\n<p><strong>Samstag.<\/strong> Schon wieder erstaunlich zeitig aufn Beinen, kurz mal Klappst\u00fchle ausgepackt und gleich wieder eingepackt wegen Spr\u00fchregen, dann doch wieder regenverd\u00fcnnter Morgenkaffee im Stehen. Die Landroverjungs haben uns inzwischen so lieb, dass sie beschlie\u00dfen, uns den ganzen Tag hinterherzufahren, also geht&#8217;s im Konvoi los. Heute mit Edi am Steuer, Anja am Roadbook und mir in Wathose. Die erste Wasserdurchfahrt wird problemlos genommen, die zweite stellt sich als fieses Sumpfloch heraus, in dem ich schon nach einem Schritt h\u00fcfttief versinke. Als ich das Drama f\u00fcr die Nachwelt festhalten will, gl\u00e4nzt meine kleine Kamera durch Abwesenheit. Hm, aus der Jackentasche kann sie ja eigentlich nur in die Wathose gefallen sein &#8211; da ist sie aber definitiv nicht, und im Auto taucht sie auch nicht wieder auf. Es bleibt ein R\u00e4tsel, vermutlich hab ich sie doch mit sagenhaftem Geschick im polnischen Sumpf versenkt. Mist. Nachfolgend kommt sogar immer mal die Sonne raus, erzeugt hervorragendes Fotolicht und ich bei\u00df mich gleich noch mehr in den Arsch. Ich Depp.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/ral08.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"295\" class=\"frameless\" \/><\/p>\n<p>An ernsthafte Schwierigkeiten \u00fcbern Tag kann ich mich nicht erinnern, keine Ahnung, ob das nun daran liegt, dass wir inzwischen so toll eingespielt sind, oder daran, dass wir eh an allen komplizierten Stellen nur noch abwinken und lieber erstmal Kaffee trinken. Deutlich weniger Matsch, die Streckenf\u00fchrung ist jetzt eher so 5km aufgeweichter Waldweg, dann wieder 5km Holperstra\u00dfe an drei H\u00e4usern vorbei. \u00dcberraschend erreichen wir am sp\u00e4ten Nachmittag immerhin noch eine weitere besetzte Special-Task-Station, an der wir eine hervorragende Seilschaukel finden (f\u00fcrs Schaukeln gibt&#8217;s leider keine Punkte) und dann Codes von Bojen im See holen sollen. Ich finde mich gedanklich schon damit ab, jetzt mal schwimmen zu d\u00fcrfen, da bieten uns die Landroverjungs ihr Schlauchboot an. Ihr Schlauchboot? Sie haben ein Schlauchboot?! Warum haben sie dann gestern Nacht keine Seilbr\u00fccke gebaut? &#8211; &#8220;Joa, halt keine Lust.&#8221; Oh, diese Leute.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/ral01.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"325\" class=\"frameless\" \/><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend gibt&#8217;s noch einen Medical Task, die Little Anne (also die polnische &#8211; Little Aneczka?) liegt schon bereit und Anja springt sofort los, wackelt an der Schulter, spricht an, pr\u00fcft den Atem und steht schon kurz vor der Herzdruckmassage, als Frau Marshal unterbricht: &#8220;Ok, you&#8217;re dead. Flowers for your family&#8221;, denn dass da ne olle Stromleitung rumlag, hat wieder keiner gemerkt. Immerhin das Suzukiteam kann hier noch Punkte holen, als Ingenieur ist man ja auch nicht ganz so scharf auf Reanimation wie ne \u00c4rztin&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/ral05.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"276\" class=\"frameless\" \/><\/p>\n<p>Joa, und zur\u00fcck auf die Strecke, es f\u00e4ngt an zu regnen und h\u00f6rt auch nicht mehr auf, irgendwann werde ich zum zweiten Beifahrer degradiert und habe, abgesehen von einem kurzen versumpften Wegst\u00fcck (easy: Suzuki fliegt einfach dr\u00fcber und zieht uns dann an seiner Superwinde durch), wenig zu tun. Nach dem obligatorischen Tankstellenbesuch mit Hotdog findet dann nur noch Fahren um des Fahrens Willen statt, bis Anja an einer Stra\u00dfenquerung ermittelt, dass wir \u00fcbrigens auch noch knapp 90km zum Camp vor uns haben, wir brechen also ab und fahren zur\u00fcck, vermutlich durch konstanten Regen, wei\u00df ich nicht so genau, auf der R\u00fcckbank war&#8217;s langweilig und es gab ein Schaffell und eventuell hab ich mal bisschen Schlafdefizit ausgeglichen. Kurz nach elf zur\u00fcck im Camp; es endet, wie es anfing: im Dauerregen Zelte aufgestellt, Bierreserven eingehend besichtigt, in Tiefschlaf gefallen. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/ral03.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"362\" class=\"frameless\" \/><\/p>\n<p><strong>Sonntag.<\/strong> Ich wache auf, der Dauerregen dauerregnet flei\u00dfig vor sich hin, mein Gest\u00e4ngesack ist verschwunden und ich krieg bisschen Laune, aber bald klart der polnische Himmel auf und wir k\u00f6nnen trocken fr\u00fchst\u00fccken und sogar in der Sonne den Abk\u00fcndigungen lauschen (&#8220;We have plenty of mud and are eager to share it!&#8221;). Erstaunlicherweise sind wir irgendwo im Mittelfeld gelandet, der Suzuki hat in seiner Klasse sogar Platz 3 erreicht (von 4, aber hey), und dann geht&#8217;s bald auf die vielst\u00fcndige Heimfahrt durch auf einmal gar nicht mehr so trostlose Landstriche. Polnischer Qualit\u00e4tsmatsch, ich hoff ich seh dich wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Den ersten Teil gibt&#8217;s hier.) Samstag. Schon wieder erstaunlich zeitig aufn Beinen, kurz mal Klappst\u00fchle ausgepackt und gleich wieder eingepackt wegen Spr\u00fchregen, dann doch wieder regenverd\u00fcnnter Morgenkaffee im Stehen. Die Landroverjungs haben uns inzwischen so lieb, dass sie beschlie\u00dfen, uns den ganzen Tag hinterherzufahren, also geht&#8217;s im Konvoi los. 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